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AKW Fukushima: Reparatur geht weiter

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AKW Fukushima: Reparatur geht weiter

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Die Lage am teilweise zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ist weiterhin kritisch. Eine Betonpumpe aus Deutschland hilft bei der Kühlung. Mit ihrem langen Arm kann sie die beschädigten Reaktoren von oben mit Wasser besprühen. China schickt eine weitere Betonpumpe, sie soll innerhalb der nächsten zwei Tage eintreffen.

Die Japaner fürchten unterdessen, dass Lebensmittel radioaktiv belastet worden sind. Tests haben höhere Strahlungswerte in Blattgemüse nachgewiesen. Die Regierung hat den Verkauf und Export dieser Produkte vorerst gestoppt. Demnächst sollen auch Fisch und Muscheln aus dem Katastrophengebiet untersucht werden.

Trotz aller Sorgen hat die Grundschule in Kita-Ibaraki, in der Erdbebenzone, ihre Tore wieder geöffnet. Doch nicht alle Schüler erschienen zum Unterricht. Die Rückkehr zur Normalität ist schwierig.

Nach Schulschluß besuchten die Kinder eine der Notunterkünfte, um die Flüchtlinge ein wenig zu unterhalten. Insgesamt wurden mehr als 170.000 Menschen aus der Gefahrenzone evakuiert.