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Keine Entwarnung in Fukushima

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Keine Entwarnung in Fukushima

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Ein Temperaturanstieg im Kraftwerk Fukushima hat die Angst vor einem atomaren GAU erneut angefacht.

Sorge bereitet dem Betreiber Tepco vor allem der überhitzte Kern des Reaktors 1. Einem Sprecher zufolge muss der Reaktor mit mehr Wasser gekühlt werden.

Einen Erfolg gibt es zu vermelden: alle sechs Meiler sind wieder ans Stromnetz angeschlossen, doch es könnte noch Tage dauern, bis der Strom überall angestellt wird.

Das Atomkraftwerk Fukushima hält die Welt seit dem 11. März in Atem. Der Tsunami und das Erdbeben hatten die Kühlung in mehreren Meilern zerstört.

Nach einer Explosion im Block 1 entwich erstmals Radioaktivität. Es folgten Explosionen in Block 2 und 3. Im Block 4 brach mehrmals Feuer aus. Eine Bilanz der Schäden steht noch aus.

Die radioaktive Wolke wird Europa voraussichtlich Mittwoch erreichen. Doch der Behörde für nukleare Sicherheit zufolge besteht kein Risiko für die Bevölkerung. Die Verstrahlung der Luft sei 1.000 bis 10.000 Mal schwächer als bei der Tschernobyl-Wolke.

In Japan spricht die Regierung von einer “äußerst angespannten” Lage. Die Situation der Erdbebenopfer bleibt dramatisch und dem Land drohen neue Nachbeben.