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Versicherungen basteln an der Japan-Rechnung

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Versicherungen basteln an der Japan-Rechnung

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Zehn Tage nach der Naturkatastrophe fällt es den Versicherungen immer noch schwer, sich ein klares Bild über das Schadensausmaß zu verschaffen. Das nach wie vor ungelöste Problem des Atomkraftwerks Fukushima erschwert diese Aufgabe.

Hinzu kommt, dass das Unglücksgebiet schwer zugänglich bleibt.

Der US-Konzern AIG, der in Asien sehr aktiv ist, schätzt die von ihm zu leistenden Zahlungen auf rund 500 Millionen Euro. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re kommt auf etwa die doppelte Summe.

Der Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima, der Konzern Tepco, wurde von der Regierung in Tokio inzwischen aufgefordert, für den Schaden durch verstrahltes Gemüse aufzukommen.