Eilmeldung

Eilmeldung

Zunehmende Verstrahlung von Lebensmitteln

Sie lesen gerade:

Zunehmende Verstrahlung von Lebensmitteln

Schriftgrösse Aa Aa

Langsam nur werden in Japan die Probleme mit verstrahlten Nahrungsmitteln bekannt. Nachdem am vergangenen Wochenende zum ersten Mal offiziell bedenkliche Mengen radioaktiven Jods und Cäsiums in Milch und Spinat festgestellt worden waren, äussert nun die Weltgesundheitsorganisation WHO Bedenken bei einer ganzen Reihe zusätzlicher Lebensmittel: verschiedene Sorten Blattgemüse, Eier und auch Fleisch.

Bezüglich japanischer Lebensmittelexporte bleibt die WHO vorsichtig – vorerst aber ohne eine klare Warnung auszusprechen. Der Lebensmittelsicherheitsexperte der Organisation, Peter Ben Embarek, unterstreicht, dass es keiner zusätzlichen Maßnahmen bedürfe, um die Sicherheit der japansichen Ausfuhren zu garantieren. Zur Zeit reiche es, die Situation im Land selbst aufmerksam zu verfolgen, so viel und so genaue Daten wie möglich aus Japan zusammenzutragen.

Doch die Nachbarländer setzen lieber auf Kontrolle. In Thailand trafen sich Regierungsvertreter mit Repräsentanten der Lebensmittelimorteure, um weitreichende Tests zu beschließen, in China wird in großem Stil getestet, Taiwan meldet geringe Radioaktivität in Dicken Bohnen aus Japan und in der Hauptstadt Taipeh bieten japanische Restaurants halten japanische Restaurants Geigerzähler bereit, damit die Gäste ihren die Sushi selber testen können.