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Größere Solidarität unter EU-Mitgliedern in Krisenstaaten

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Größere Solidarität unter EU-Mitgliedern in Krisenstaaten

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Europäer sollen besser aufgeklärt werden, welche Möglichkeiten sie in Krisensituationen im Ausland haben. Die Kommission machte entsprechende Vorschläge für eine Informationskampagne. Als zum Beispiel in Libyen die Ausschreitungen begannen, waren etwa 6000 EU-Staatsbürger vor Ort, nicht jedes Land ist dort aber mit einer Botschaft vertreten. Da Europäer immer mobiler werden, müssen entsprechende Gesetze her:

Jährlich reisen 90 Millionen Europäer in ein Land außerhalb der EU. 30 Millionen EU Bürger leben außerhalb der Europäischen Union. Nur in drei Ländern hat jeder EU-Staat eine Vertretung: In China, den USA und in Russland.

Da ist Solidarität gefragt, findet EU-Kommissarin Viviane Reding: “Wir müssen einige Fragen klären: Luxemburger Staatsbürger sind in Kasachstan verschollen. Die britische Botschaft will sie retten, was zu Lasten des britischen Steuerzahlers geht. Deswegen ist es nur normal, dass sie von den Luxemburger Behörden dafür entschädigt werden. Wie dieser Austausch stattfindet, das muss und das wird auch noch durch europäische Gesetze festgelegt.”

Reisende können auf der Website der Kommission Reisehinweise und Adressen der Landesvertretungen in der ganzen Welt finden.