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Kein Fukushima-Spinat mehr

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Kein Fukushima-Spinat mehr

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In Japan hat das Gesundheitsministerium eine Liste mit elf Gemüsearten veröffentlicht, bei denen nach der Havarie im AKW Fukushima eine teils drastisch erhöhte Radioaktivität festgestellt wurde.
 
Darunter sind Spinat, Broccoli, Kohl und das
japanische Blattgemüse Komatsuna. Das Ministerium rief die Verbraucher auf, das in der Präfektur Fukushima erzeugte Gemüse nicht mehr zu verzehren.
 
Auch die USA haben die Einfuhr bestimmter Spinatprodukte und radioaktiv kontaminierter Milch aus den betroffenen Präfekturen Japans vorerst eingeschränkt.
 
Unterdessen haben die Einsatzkräfte am Atomkraftwerk Fukushima erneut mehrere Reaktorblöcke von außen mit Wasser gekühlt.
 
Teils sei es gelungen, die Schalttische der Kontrollräume mit zentralen Messinstrumenten
wieder mit Strom zu versorgen. Davon erhoffen sich die Betreiber wichtige Informationen über Temperatur und Druck im Inneren der Anlage.