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Libyen: Immer noch Flüchtlinge an Tunesiens Grenze

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Libyen: Immer noch Flüchtlinge an Tunesiens Grenze

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An der Grenze zwischen Libyen und Tunesien kommen weiterhin tagtäglich Flüchtlinge an: Fast alle von ihnen Gastarbeiter, die wieder in ihre Heimatländer wollen. Mehr als dreihunderttausend Menschen haben Libyen schon verlassen, die Hälfte von ihnen hat sich nach Tunesien geflüchtet.

Gestern seien 2200 Menschen gekommen, sagt Firas

Kayal, ein Sprecher des UNO-Flüchtlingshilfswerks; die meisten aus dem Sudan. Aber auch Menschen aus vielen anderen Ländern würden versuchen, hierher zu gelangen.

Wer hier ankommt, hat einiges hinter sich: Viele berichten von Straßensperren in Libyen, an denen ihnen alles abgenommen worden sei.

Der Flüchtlingsstrom lässt inzwischen aber nach. Innerhalb weniger Tage sind die meisten normalerweise wieder zuhause. Die Hilfswerke haben schon zehntausende Menschen zurück in ihre Heimatländer geflogen.