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Sturm aufs Mineralwasser in Tokio

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Sturm aufs Mineralwasser in Tokio

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Nach den erhöhten Strahlenwerten in Tokios Trinkwasser hat der Sturm auf Mineralwasser begonnen. Die Behörden hatten am Morgen erhöhte Werte von radioaktivem Jod 131 in einer Wasseraufbereitungsanlage gemessen und gewarnt, Babys kein Leitungswasser mehr zu geben, weil die Werte über den Grenzwerten für Kleinkinder lagen.

In vielen Supermärkten werden die Mineralwasserflaschen knapp oder sind schon ausverkauft – trotz der Warnung der Regierung vor Panikkäufen, da auch Vorräte für die Katastrophengebiete im Nordosten gebraucht würden.

“Wenn das nur vorübergehend wäre, würde ich mir keine großen Sorgen machen. Aber wenn das lange anhält, dann werden wir wohl einiges zu befürchten haben”, meint ein Kunde, selbst Vater eines Kleinkindes.

Erhöhte Werte wie in Tokio waren zuvor schon im Trinkwasser in der Präfektur Fukushima gemessen worden. Die Behörden hatten die Bevölkerung außerdem vor radioaktiv belastetem Gemüse und Milch gewarnt.