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Kampf um das Unglückskraftwerk geht weiter

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Kampf um das Unglückskraftwerk geht weiter

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Drei Arbeiter im Kernkraftwerk Fukushima sind verstrahlt worden; zwei von ihnen sind im Krankenhaus. Ursache war allerdings, dass sie mit den Beinen in radioaktiv belastetem Wasser standen; sie erlitten Verbrennungen. Laut Behörden wird ständig die Belastung der Luft gemessen; der Zwischenfall mit dem Wasser sei unvorsehbar gewesen.

Über einigen Reaktoren steigt weiterhin Dampf oder Rauch auf – zum ersten Mal auch über dem Reaktor 1. Die Arbeiter versuchen aber weiter, die volle Stromversorgung wiederherzustellen. Sie arbeiten nach einem Tag Unterbrechung auch wieder am Reaktor 3, der wegen seines Brennstoffs bei einer Katastrophe besonders gefährlich wäre.

In der Hauptstadt Tokio sind inzwischen die Strahlenwerte im Leitungswasser wieder unter das Maß gesunken, das für Kleinkinder erlaubt ist. Dafür werden erhöhte Werte – leicht über dieser Schwelle – jetzt aus der benachbarten Stadt Kawaguchi gemeldet.

An Familien mit Kindern werden Wasserflaschen aus

Notvorräten ausgeteilt. Viele Menschen in Tokio und

Umgebung kaufen aber auch Vorräte auf eigene Faust. Etliche Geschäfte kommen mit der Lieferung vorerst nicht mehr nach.