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BP-Milliardendeal in der russischen Arktis eiskalt gestoppt

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BP-Milliardendeal in der russischen Arktis eiskalt gestoppt

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Ein Schiedsgericht hat ein gut elf Milliarden Euro schweres Geschäft zwischen dem britischen Ölkonzern BP und dem russischen Staatskonzern Rosneft vorerst gestoppt. Andere russische Partner von BP hatten Einspruch eingelegt.

Mit dem Rosneft-Deal hatte sich BP den Zugriff auf lukrative Fördermöglichkeiten in der Arktis sichern wollen. Experten vermuten dort rund ein Fünftel der weltweiten bislang unentdeckten Ölvorkommen.

Das Gericht in Stockholm blockierte die gemeinsame Ölförderung in der Arktis sowie einen milliardenschweren Aktientausch.

Damit setzte sich das russische Investorenbündnis AAR durch. Die Firma von vier Oligarchen hält die Hälfte am russischen Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP – sie sind gegen die geplante Überkreuzbeteiligung.

TNK-BP sei schließlich das “bevorzugte Instrument” für alle Tätigkeiten von BP in Russland, so das Konsortium.