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Medizinische Versorgung der Tsunami-Opfer

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Medizinische Versorgung der Tsunami-Opfer

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In japanischen Notfallzentren und Krankenhäusern werden zurzeit unzählige Opfer des Tsunamis vom 11. März versorgt. Euronews-Korrepondent Chris Cummins hat die internationale Rotkreuz- und Roter-Halbmondbewegung ins Rotkreuzkrankenhaus in Ishimaki in der besonders betroffenen Präfektur Miyagi begleitet. Dort sind die Ärzte weiterhin mit den Folgen des Tsunamis beschäftigt. Ständig werden neue Patienten aus den Evakuierungszentren eingewiesen.

Viele von ihnen leiden unter Mangelernährung oder stehen unter Schock. Notfallmediziner Dr. Kobayashi Michio konstatierte: “ Der Tsunami war weitaus tödlicher als das Erdbeben. Viele Menschen ertranken oder erlitten Überhitzungen und ähnliches.

Die Tsunamiopfer haben alles verloren. Sie haben ihr Zuhause verloren und sind aufgrund der katastrophalen Lebensbedingungen erkrankt. In den Notunterkünften verschlechterte sich der Gesundheitszustand vieler Patienten. Sie bekamen nicht genug zu essen und mussten frieren. Aus diesem Grund hat der Tsunami so weitreichende Konsequenzen.”

Derzeit konzentrieren sich die Ärzteteams des Internationalen Roten Kreuzes besonders auf die psycho-soziale Betreuung der Überlebenden und helfen ihnen, die Auswirkungen einer derart traumatischen Erfahrung zu bewältigen.