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Messfehler in Fukushima löst weltweites Entsetzen aus


Japan

Messfehler in Fukushima löst weltweites Entsetzen aus

Die schlechten Nachrichten aus Japans Atomkraftwerk Fukushima reißen nicht ab. Doch ganz so katastrophal wie Sonntag vormittag weltweit gemeldet sind sie doch nicht:

Da wollte die japanische Atomaufsicht aus Reaktor 2 einen Strahlungswert gemessen haben, der die Norm zehn Millionen Mal übersteigt. Der Grund dafür war ein Messfehler.

Trotzdem gilt keineswegs Entwarnung: Die mit Reparaturarbeiten befassten Techniker wurden vorerst abgezogen. Befürchtet wird, dass einer der Reaktorkerne nicht mehr dicht sein könnte. Das Meer vor Fukushima wird unterdessen zunehmend radioaktiv mit dem Isotop Jod-131 verseucht. Am Sonntag übertraf die Strahlung den zulässigen Grenzwert bereits um das 1850-fache.

Die Reaktorsicherheitsagentur NISA hatte außerdem von einer hohen Konzentration des Isotops Jod-134 im Wasser von Reaktor 2 berichtet.

Die Regierung forderte die Betreibergesellschaft am Sonntag auf, herauszufinden, woher das radioaktiv verseuchte Wasser kommt.

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