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Lage in AKW Fukushima weiter gefährlich

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Lage in AKW Fukushima weiter gefährlich

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Die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans bleibt extrem gefährlich. Die Betreibergesellschaft Tepco teilte mit, aus einem der Reaktoren sei stark radioaktives Wasser ausgetreten. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte eine Ausweitung der Evakuierungszone rund um das Atomwrack. Sie hatte zuvor eine hohe Strahlenbelastung in gut 40 Kilometern Entfernung festgestellt. Regierungssprecher Yukio Edano kritisierte den Umgang Tepcos mit den Strahlungs-Messwerten scharf. Das Vorgehen sei “inakzeptabel”. Die Regierung rief die Anwohner dringend auf, nicht in ihre Häuser im 20-Kilometer-Evakuierungsradius um das AKW zurückzukehren. Dort bestehe ein “großes Risiko” für die Gesundheit. Unterdessen setzen die Arbeiter und Techniker in der Atomruine ihre Bemühungen fort, das hoch radioaktive Wasser aus den Gebäuden zu pumpen. Inzwischen helfen auch chinesische Ingenieure mit einer riesigen auf einen Lastwagen montierten Pumpe den Reaktor in Fukushima zu kühlen. Bisher wurden 19 Arbeiter bei der Rettungsaktion stärker verstrahlt. Drei Arbeiter, die am vergangenen Donnerstag einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt waren, wurden aus dem Krankenhaus entlassen.