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Hoffnung im Fischerdorf Yamada Funakoshi

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Hoffnung im Fischerdorf Yamada Funakoshi

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Am Nachmittag des elften März traf der Tsunami das kleine Fischerdorf Yamada Funakoshi. Alles wurde weggespült: Menschen, Häuser, öffentliche Gebäude. Minato Ken ist Fischer. Er hatte den Tsunami auf das Dorf zukommen gesehen und es geschafft, sich in Sicherheit zu bringen. Die Fragen stellte Chris Cummins

euronews:

“Wo hin sind Sie geflohen? Was ging in Ihnen vor, als der Tsunami auf das Dorf zurollte?”

Minato Ken:

“Ich bin die Klippen hochgeklettert. Da gibt es einen Weg, der zum Tempel und zum Friedhof führt. Als die Welle über dem Dorf zusammenbrach fragte ich mich, was jetzt geschehen würde. Der Tsunami war riesig!”

euronews:

“Was geschieht nun mit dem Dorf?”

Minato Ken:

“Dies ist ein Fischerdorf. Die Fischerei ist der Hauptwirtschaftszweig hier. Ohne Fischerei wird es sehr schwierig werden. Der Wiederaufbau wird sehr, sehr lange dauern. Wie wir in den kommenden drei oder vier Jahren leben werden, weiß ich nicht.”

euronews

“Hat sich das Verhältnis der Menschen hier zum Meer geändert? Vorher sorgte der Ozean für Arbeit und für Nahrung. Und dann plötzlich kam das Meer und nahm alles weg.”

Minato Ken:

“Wir werden auch in der Zukunft vom Meer leben. Wir hier geben nicht auf. Wir werden uns wieder aufrappeln!”