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Libyen-Konferenz: Rebellen bitten um Waffen

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Libyen-Konferenz: Rebellen bitten um Waffen

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Die USA haben Waffenlieferungen an die libyschen Rebellen nicht ausgeschlossen. Das gab US-Außenministerin Hillary Clinton am Rande der Libyen-Konferenz in London bekannt.

Die NATO sprach sich gegen diesen Plan aus, das Ziel des Libyen-Einsatzes sei der Schutz und nicht die Bewaffnung der Bevölkerung.

Der britische Außenminister, William Hague, beschwörte die Einheit: “Da die Bedingungen für einen Waffenstillstand und ein Ende der Gewalt nicht erfüllt sind, wird unser Einsatz zum Schutz der libyschen Zivilisten weitergehen. Aus unseren Gesprächen geht hervor, dass wir alle dafür sind, dass der Einsatz weitergeht.”

Katars Ministerpräsident nahm bei der Pressekonferenz Stellung: “Katar leistet humanitäre Hilfe und beteiligt sich an der Flugverbotszone. Unsere Flugzeuge sind Teil der Koalition und sie führen ihre Mission aus, während wir hier sprechen.”

Eine internationale Kontaktgruppe soll sich um den Aufbau einer neuen politischen Ordnung in Libyen kümmern.

Euronews Korrespondent Ali Sheikholeslami fasst zusammen: “Ein Mitglied des libyschen Übergangsrats sagte, dass über 40 Jahre Tyrannei genug seien. Der Rat setze eine Verfassung für die Ära nach Gaddafi auf. Katars Ministerpräsident forderte am Ende der Konferenz Gaddafi dazu auf, zu gehen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Stellt sich nur die Frage, ob Gaddafi das tun wird.”