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Machtkampf in der Elfenbeinküste setzt sich fort

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Machtkampf in der Elfenbeinküste setzt sich fort

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Der Machtkampf in der Elfenbeinküste setzt sich fort: Offenbar haben die Anhänger des neugewählten Staatspräsidenten Alassane Ouattara drei wichtige Städte eingenommen. Das berichten jedenfalls Einwohner dieser Orte – in Bondoukou, Daloa und Duékoué.

Der Machtkampf geht zurück auf die Präsidentenwahl vor vier Monaten: Damals gewann – auch nach Ansicht von Beobachtern – mit Alassane Ouattara der Herausforderer. Der Amtsinhaber Laurent Gbagbo, seit langem an der Macht, erklärte aber sich selbst zum Sieger und zeigt keine Neigung, von seinem Posten zurückzutreten.

Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Seit Beginn des Konflikts sind über vierhundert Menschen getötet worden. Hunderttausende sind vor den Auseinandersetzungen auf der Flucht.

Etliche Länder haben inzwischen Ouattara als rechtmäßiges Staatsoberhaupt anerkannt – vor wenigen Tagen nun auch die USA.