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Ausweitung der Evakuierungszone

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Ausweitung der Evakuierungszone

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Japan plant vorerst keine Ausweitung der Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima.

Es gebe im Moment keine Pläne für einen solchen Schritt, so die Regierung in Reaktion auf Empfehlungen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA.

Die Betreiberfirma Tepco gab währendessen bekannt, dass die Arbeiten zur Beseitigung radioaktiv verseuchten Wassers aus den Turbinengebäuden fortgesetzt würden.

Die japanische Regierung erwägt verschiedene Notmaßnahmen, unter anderem das Besprühen verstrahlter Trümmer mit Kunstharz, um die Radioaktivität einzudämmen.

Der japanische Kaiser Akihito besuchte derweil einige der Opfer der Katastrophe im Nordosten des Landes. Zusammen mit seiner Gemahlin nahm sich der Monarch etwa eine Stunde Zeit, um sich nach dem Wohlergehen von rund 300 Flüchtlingen in Tokio zu erkundigen und ihnen Trost zu spenden.

Auch ließ das Kaiserpaar Hilfsgelder in die Katastrophenregion schicken, wie japanische Medien berichteten.