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IAEA empfiehlt größere Evakuierungszone

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IAEA empfiehlt größere Evakuierungszone

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Drei Wochen nach Beginn der größten Atomkatastrophe seit Tschernobyl ist die Lage im japanischen Kernkraftwerk Fukushima immer noch nicht unter Kontrolle. Es tritt weiter Radiaktiviät aus den beschädigten Reaktoren aus. Die japanische Regierung lehnt eine Ausdehnung der Evakuierungszone ab, obwohl das inzwischen auch die Internationale Atomenergiebehörde empfohlen hat. Japans Kabinettsamtschef Yukio Edano sagte, man werde die Radioaktivität in der Luft weiter messen und sich weiter vorbereiten. Sollte es nötig werden, sei man in der Lage, ohne Verzögerung zu handeln. Das sei der Stand der Dinge. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy betonte bei einem Kurzbesuch in Japan, die Welt brauche Atomkraft, um den Klimawandel zu bekämpfen. Mit Japans Regierungschef Naoto Kan einigte er sich darauf, gemeinsam mit Japan auf internationale Sicherheitsstandards bis Ende des Jahres hinzuarbeiten. Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sollten bereits im Mai in Paris darüber beraten. Der französische Atomkonzern Areva macht gut sieben Prozent seines Umsatzes in Japan.