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Libyen: Euronews an der Front vor Brega

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Libyen: Euronews an der Front vor Brega

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Die libyschen Rebellen haben in der Küstenstadt Al-Brega eine Niederlage eingesteckt. Die Oppositionellen sprachen jedoch von “taktischem Rückzug” und wollen sich erneut aufstellen.

Die Freiwilligen, die in den Kampf gegen Machthaber Muammar al-Gaddafi zogen, sind unorganisiert und nur leicht bewaffnet.

Den Rebellen fehlt es an Funkgeräten und sie erscheinen bisweilen führungslos.

Die Frontlinie verläuft derzeit zwischen Brega und Adschdabia. Die Aufständischen versuchen den Vormarsch der Gaddafi-Truppen aufzuhalten, um ihre Hochburg Bengasi zu schützen. Doch Experten zufolge haben die Rebellen ohne neue Luftangriffe der NATO den Gaddafi-Truppen wenig entgegenzusetzen.

Ein Sprecher der Aufständischen hat die internationale Gemeinschaft erneut um Unterstützung gebeten. Sie benötigten dringend Waffen, sowie Kommunikationsausrüstung und Hilfe bei der Ausbildung der Kämpfer.

Die Bewohner von Adschdabia fliehen unterdessen bereits zum zweiten Mal und auch in Bengasi fürchten die Menschen einen Einmarsch von Gaddafis-Truppen.

Bei Luftangriffen der Alliierten auf die libysche Hauptstadt Tripolis sind nach Angaben des dortigen Vertreters des Vatikans mindestens 40 Zivilisten getötet worden.