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Sanktionen gegen Gbagbo

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Sanktionen gegen Gbagbo

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Fünf Monate nach der Präsidentschaftswahl in der Elfenbeinküste haben die Vereinten Nationen Sanktionen gegen Wahlverlierer Laurent Gbagbo beschlossen.

Der frühere Präsident könne sie abwenden, wenn er endlich sein Amt dem Wahlsieger Alassane Ouattara zur Verfügung stelle, heißt es in einer Resolution, die einstimmig von den 15 Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates angenommen wurde.

Das Papier enthält für Gbagbo und seinen engsten Vertrauten, darunter seine Ehefrau Simone, Reiseverbote und friert ihre Auslandskonten ein.

Gbagbo geht dabei seit Monaten mit Waffengewalt gegen seine Widersacher vor und attackiert auch immer wieder die UN-Friedenssoldaten im Land. Am Tag der Resolution hatten Ouattaras Anhänger die bislang von Gbagbo kontrollierte Hauptstadt Yamoussoukro eingenommen. Bislang sind nach UN-Schätzungen 462 Menschen bei den monatelangen Kämpfen getötet worden.