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Arbeiten in Fukushima gehen weiter


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Arbeiten in Fukushima gehen weiter

Auch drei Wochen nach dem gewaltigen Erdbeben muss Japan mit der Gefahr eines Super-GAUs im Atomkraftwerk Fukushima leben.

Die Lage in der Ruine bleibt extrem gefährlich, noch immer tritt Radioaktivität aus. Im Wasser unter dem Atom-Wrack wurde ein 10.000-fach erhöhter Wert von Jod-131 gemessen. Die Strahlenbelastung

im Meer vor Fukushima stieg auf neue Höchstwerte.

Dennoch lehnt die japanische Regierung es weiterhin ab, die Evakuierungszone auszuweiten.

Unterdessen ist eine weitere Riesen-Pumpe auf dem Weg nach Fukushima. Das Gerät eines deutschen Herstellers soll bei der Kühlung der überhitzten Atommeiler helfen.

Die hohe Strahlenbelastung hat auch Folgen für die Aufräumarbeiten: Bis zu 1000 Leichen konnten in Fukushima noch nicht geborgen werden, da sie hoher Strahlung ausgesetzt waren. Man befürchte, dass Bergungsteams zu viel Strahlung abbekommen könnten.

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