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RWE klagt gegen vorüberhgehende Stillegung von Bilblis A

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RWE klagt gegen vorüberhgehende Stillegung von Bilblis A

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Der deutsche Energiekonzern RWE hält sich die Möglichkeit offen, das Atomkraftwerk Biblis A in Hessen umgehend wieder hochzufahren. Damit zog das Unternehmen eine Erklärung zurück, nach der es derzeit eine Wiederinbetriebnahme nicht vorbereite. RWE hatte zuvor gegen die vorübergehende Abschaltung von Bilblis A geklagt.

Umweltminister Norbert Röttgen verwies noch einmal darauf, dass die Wiederinbetriebnahme der sieben ältesten Reaktoren in Deutschland von den Ergebnissen der sogenannten “Stresstests” abhänge. Die Bundesregierung teilte mit, eine Vorentscheidung darüber, wie viele Atomkraftwerke nach Ablauf des Moratoriums im Juni dauerhaft vom Netz gehen sollten, gebe es noch nicht. Die Bundesregierung hatte die Verlängerung der Betriebszeiten deutscher Atomkraftwerke nach dem Unglück in Japan für drei Monate ausgesetzt und die sieben ältesten Kraftwerke des Landes vorläufig stillgelegt. Die Atompolitik der Bundesregierung hatte die Landtagswahlen in Baden-Württemberg am vergangenen Wochenende maßgeblich mit beeinflusst.