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Bevölkerung von Bengasi für Luftschläge

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Bevölkerung von Bengasi für Luftschläge

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Zusammen mit Tausenden Zivilisten haben in Bengasi auch zahlreiche Kämpfer der Rebellen an den Freitagsgebeten teilgenommen.

Der Dank der Demonstranten galt den USA, Großbritannien und Frankreich. Enttäuscht äußerte man sich über die Haltung der Türkei. Der Grund:

In London hatte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag vor Waffenlieferungen an die Aufständischen gewarnt, weil das ein Umfeld schaffe, in dem die Terrorgefahr wachsen könne.

Anschließend demonstrierten die Menschen gegen Gaddafi und das Terrornetzwerk al-Kaida.

Euronews-Korrespondet Mustafa Bag war dabei:

“Die Einwohner von Bengasi sind hier auf dem Tahrir-Platz versammelt zum Freitagsgebet. Ahmed Murabi, der Geistliche, der den Gottesdienst leitet betont noch einmal, das die Menschen von Bengasi weder mit der Al-Kaida noch mit Gaddafi sympathisieren.”

Die Europäische Union beschloss vorsorglich einen Militäreinsatz zur Unterstützung humanitärer Hilfe in Libyen. Wie die EU in Brüssel mitteilte, müsse aber für den Einsatz mit dem Code-Namen “Eufor Libya” eine Anfrage der Vereinten Nationen vorliegen. Dies sei bisher nicht der Fall.

Unterdessen soll es in London Geheimgespräche gegeben haben, wie britische Medien berichteten. Bei den Gesprächen sei es möglicherweise um ein Ausstiegsszenario für Gaddafi gegangen.