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Gaddafi-Regime will nicht verhandeln

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Gaddafi-Regime will nicht verhandeln

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Die internationale Militärallianz ist nach der Kommandoübernahme durch die Nato bereits 74 Luftangriffe in Libyen geflogen.

Ziel ist es, auf der Basis der Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates die Flugverbotszone sowie die Einhaltung des Waffenembargos zu überwachen und die Zivilbevölkerung zu schützen.

Angriffe flog die NATO unter anderem auf die Städte Khoms und Arroujban südöstlich von Tripolis, während Gaddafi-treue Verbände wieder die Stadt Misrata bombardierten.

Unterdessen hat ein Sprecher der libyschen Regierung das Rebellen-Angebot einer Waffenruhe zurückgewiesen:“Wenn man Frieden will, muss man den Status Quo anerkennen und verhandeln. Unerfüllbare Forderungen zu stellen, das ist doch eine Falle. Es geht ihnen gar nicht um Frieden.”

Nach den militärischen Misserfolgen der vergangenen Tage hatten die Aufständischen einen Waffenstillstand angeboten.

Den Rebellen am Rande der Stadt Adschdabija gelang es nicht, die Gaddafi-Truppen zurückzudrängen. Am Vortag war bereits der Vorstoß gescheitert, den am Mittwoch verlorenen Ölhafen Brega zurückzuerobern.