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Tote bei Demonstrationen in Kandahar

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Tote bei Demonstrationen in Kandahar

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Bei gewaltsamen Protesten in der südafghanischen Stadt Kandahar gegen eine Koranverbrennung in den USA sind neun Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt.

Bereits am Freitag hatte ein aufgebrachter Mob in Masar-i-Scharif ein UN-Büro gestürmt und dabei neun ausländische Mitarbeiter der Vereinten Nationen getötet.

Die Proteste richten sich gegen Pastor Terry Jones in Florida, der vor zwei Wochen in seiner Gemeinde einen Koran verbrannte. Jones sagte, er weise jede Verantwortung für die Gewalt zurück, sie zeige vielmehr, dass er Recht habe.

In Kabul drangen drei als Frauen verkleidete Selbstmordattentäter in eine US-Basis ein und schossen um sich. Zwei amerikanische Soldaten wurden verletzt. Zwei Selbstmordattentäter starben, als sie ihre Bomben zündeten, einer wurde von Sicherheitskräften erschossen.