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AKW-Betreiber will verseuchtes Wasser ablassen

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AKW-Betreiber will verseuchtes Wasser ablassen

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Der Betreiber Tepco will jetzt nach eigenen Angaben 15 000 Tonnen schwach verstrahltes Wasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima ins Meer ableiten. Dies sei nötig, weil die großen Massen an radioaktivem Wasser in Teilen der Atomruine die Arbeiter daran hindern, unter anderem die dringend
erforderliche Kühlung der Reaktoren in Gang zu bringen, heisst es.
 
Zudem begann Tepco damit, Färbemittel ins Wasser zu leiten, um weitere Lecks aufzufinden.
 
Unterdessen ging eine dreitägige großangelegte Suchaktion nach weiteren Opfern von Erdbeben und Tsunami zu Ende. An der Suche waren rund 25 000 Soldaten, 60 Schiffe und 120 Flugzeuge und Hubschrauber beteiligt. Nach neuesten Angaben starben bei der Katastrophe vor drei Wochen über 12 000 Menschen, mehr als 15 000 werden weiter vermisst.