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Blutiger Montag im Jemen

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Blutiger Montag im Jemen

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Im Jemen gehen Gewalt und Blutvergießen weiter. In mehreren Städten des Landes – etwa in Taiz -forderten Demonstranten erneut den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih. Er ist seit 32 Jahren an der Macht. Die Polizei ging gewaltsam gegen die Demonstranten vor, setzte Tränengas, Wasserwerfer und scharfe Munition ein. In Hudeida schossen Sicherheitskräfte in eine Menge von Demonstranten, 40 Menschen wurden hier verletzt, melden Agenturen. In Taiz südlich der Hauptstadt Sanaa erschossen Polizisten laut Presseberichten am Montag mindestens 17 Menschen. 150 seien verletzt worden, heißt es – viele von ihnen an Kopf und Brust. Seit Beginn der Proteste vor sechs Wochen kamen rund 100 Menschen ums Leben, Tausende wurden von den Sicherheitskräften verletzt. Unterdessen rücken die USA offenbar vom angeschlagenen Präsidenten Salih ab. Einem Zeitungsbericht zufolge versucht die US-Regierung hinter den Kulissen, Salih zum Rücktritt zu bewegen.