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Erneut Tote im Jemen

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Erneut Tote im Jemen

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Die Aufstände gegen Jemens langjährigen Präsidenten Salih erfordern erneut Tote. Bei den Unruhen kamen in den letzten zwei Tagen drei Menschen ums Leben und die Proteste dauern weiterhin an. Die Polizei ging gegen die Demonstranten mit Steinen und scharfer Munition vor. Auch Tränengas wurde eingesetzt – hunderte Menschen erlitten Erstickungsanfälle.

Der Ereignisse fanden in Taiz statt – rund 200 Kilometer südlich von Sanaa.Die Regierung stritt die Medienberichte jedoch ab. Seit mehr als sechs Wochen erschüttern die Aufstände bereits das Land. Fast 100 Menschen kamen dabei ums Leben.

Unterdessen sind die USA augenscheinlich von ihrer Unterstützung Salihs abgewichen.

Jahrelang galt der jemenitische Präsident als Verbündeter im Kampf gegen Al-Kaida. Obama hat zwar noch nicht offen den Rücktritt Salihs verlangt, aber hinter den Kulissen sei dies bereits vermittelt worden.