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Machtkampf in der Elfenbeinküste geht weiter

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Machtkampf in der Elfenbeinküste geht weiter

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Sie wollen ihren Mann in den Präsidentenpalast bringen – die Soldaten von Alassane Ouattara, dem Gewinner der Präsidentenwahl in der Elfenbeinküste. Ouattara kommt aber nicht so richtig ins Amt, da der bisherige Staatspräsident Laurent Gbagbo nicht abtreten will.

Ouattaras Truppen haben inzwischen mehrere Städte erobert. In Abidschan, der wichtigsten Stadt des westafrikanischen Landes, kommt zur Zeit aber keine der beiden Seiten so recht voran.

Soldaten aus Frankreich, der früheren Kolonialmacht,

zeigen sich in Abidschan jetzt verstärkt. Sie kontrollieren auch den Flughafen. Möglicherweise werden alle Franzosen aus dem Land gebracht; sie sollen sich jetzt schon sammeln.

“Das ist ärgerlich”, sagt eine Frau. “Wir führen hier unser Leben, haben hier unsere Familien: Und jetzt sollen wir von einem Tag auf den anderen weg und alles zurücklassen.”

Zwölftausend Franzosen halten sich in der Elfenbeinküste auf. Einige hundert haben schon dieses Lager am Flughafen bezogen; dazu kommen noch einmal so viele andere westliche Ausländer.