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Der Alptraum von Japan geht weiter

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Der Alptraum von Japan geht weiter

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Die Bevölkerung von Fukushima verliert das Vertrauen in die Regierung, hat immer mehr Angst um ihre Gesundheit. Eltern sind besorgt um ihre Kinder. Auf einem Schulgelände in einem Vorort werden mit Geigerzählern die Strahlenwerte gemessen.

In der Atomruine von Fukushima befindet sich soviel verseuchtes Wasser, dass der Betreiber Teile davon ins Meer pumpen muss. Um verfolgen zu können, wohin das verseuchte Wasser fliesst, mischte Tepco nun weisse Pigmente ins Wasser.

Gleichzeitig wird weiterhin versucht, die Schäden an den Reaktoren zu reparieren.

Die Menschen in Tokio sind verunsichert, welche Lebensmittel von einer Verseuchung betroffen sind. Gerade der in Japan beliebte Fisch, wird nur noch von wenigen sorglos genossen.

“Das ist alles so beängstigend. Wenn die Regierung uns deutlich sagen würde, was sicher ist und was nicht, dann würden wir uns wohler fühlen, wenn wir Fisch essen. Das wäre die grösste Hilfe für uns Konsumenten.”

Der Absturz der Tepco-Aktie hat den japanischen Aktienmarkt in die Tiefe gezogen. Auch die wichtigen Papiere von Toyota stürzten wegen Lieferengpässen ab. Die Menschen haben Angst vor einer Rezession.