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Heckenschützen in Misurata

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Heckenschützen in Misurata

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Die Geflohenen sprechen von einer Hölle, der sie entkommen sind. Ihren Berichten zufolge richten die Truppen Gaddafis in Misurata, der drittgrößten Stadt Libyens, ein Massaker an. Von Heckenschützen berichten sie, die auf Zivilisten schießen, von Granaten und Panzern, die gegen die Einwohner der Stadt eingesetzt werden. Seit sechs Wochen belagern die Gaddafi-Truppen die Stadt, wie viele Menschen dabei getötet wurden, ist unklar. Augenzeugen berichten von mit Schwerverletzten überfüllten Krankenhäusern, von Amputationen, längst fehle es an medizinischem Material. Der Hilfsorganistaion Ärzte ohne Grenzen gelang es am Wochenende, mehr als 70 Kriegsverletzte aus Misurata per Schiff nach Tunesien zu bringen. Sie berichten, dass die Truppen Gaddafis nunmehr auch das Krankenhaus der Stadt bombardiert hätten.

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