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Libyen-Krise: Ölpreis steigt auf 123 Dollar

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Libyen-Krise: Ölpreis steigt auf 123 Dollar

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Trotz der erneuten Zinserhöhung in China gibt es an den Ölmärkten keine Angst vor einem Nachfragerückgang. Der Preis für Rohöl ging weiter in die Höhe, in London notierte das Barrel der Nordseesorte Brent bei knapp 123 Dollar.

Der Preis hatte sich etwa zwei Wochen lang bei 115 Dollar gehalten, ehe er in den vergangenen Tagen deutlich angezogen hatte. Grund dafür war die weiterhin unklare Situation in Libyen. Die Märkte sind nervös, da nicht abzusehen ist, welche Folgen der Krieg für die Ölversorgung haben dürfte.

Besonders betroffen von der Krise ist derzeit Italien, mit Abstand der grösste Abnehmer libyschen Öls, gefolgt von Deutschland, Frankreich und China.

Unterdessen wurde erstmals seit Beginn der Krise im von den Rebellen kontrollierten Osten des Landes ein Öltanker beladen. Dabei soll es sich um einen unter liberianischer Flagge fahrenden Tanker einer griechischen Reederei handeln. Auftraggeber und Zielort waren zunächst unbekannt.