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OECD: Weltkonjunktur gewinnt an Fahrt

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OECD: Weltkonjunktur gewinnt an Fahrt

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Der weltwirtschafliche Aufschwung hat zu Jahresbeginn an Dynamik gewonnen. Dabei verlief die konjunkturelle Entwicklung in den G7-Ländern ohne Japan im ersten Quartal besser als erwartet, so die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Für Japan sei wegen der noch unabschätzbaren Folgen der Tsunami- Katastrophe derzeit keine Prognose möglich, wie OECD-Chefvolkswirt Pier Carlo Padoan erklärt. Für das zweite Quartal gab er sich zuversichtlich, schränkte jedoch ein, dass es Risiken durch eine zu hohe Inflation gebe.

Unter den G7-Staaten dürfte Kanada im zweiten Quartal das grösste Wachstum erreichen, nämlich 3,8 Prozent, gefolgt von den USA mit 3,4 Prozent.

Erst dahinter folgen die Europäer mit Frankreich und Deutschland im Mittelfeld. Wenig euphorisch verläuft demnach die Konjunktur in Italien und Grossbritannien, wo nur ein mageres Wachstum um ein Prozent erwartet wird.

Der Wirtschaftsaufschwung werde wahrscheinlich ohne äußere Hilfen weitergehen, so die OECD.

Allerdings blieben die öffentlichen Finanzen weiter unter Druck.