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Fukushima: Fischer vergeben nichts

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Fukushima: Fischer vergeben nichts

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Das gefährliche Leck in der japanischen Atomruine Fukushima ist abgedichtet. Durch den Riss in der Betonwand eines Kabelschachtes fließe nun kein hoch radioaktiv verseuchtes Wasser mehr in den Pazifik, so japanische Medien. Das gilt zwar als Erfolg. Unklar ist aber, wie lange die Abdichtung mit sogenanntem Wasserglas hält und ob es noch andere Lecks im Kraftwerk gibt.

Mehr als 11 000 Tonnen schwach verstrahltes Wasser wird weiter wissentlich in den Ozean gepumpt, weil es im Kraftwerk dafür keinen Platz gibt.

Noch sind die Folgen der Strahlenbelastung für das Ökosystem im Pazifik nicht absehbar.

Eine Entschuldigung des Vorstandschefs des Kraftwerksbetreibers Tepco, Tsunehisa Katsunuma, wies der Vorsitzende der japanischen Fischereigenossenschaften harsch zurück.

Ikuhiro Hattori:

“Wir waren für Sie Luft – das ist etwas, was wir nicht vergeben können.”

Die Strahlung im Ozean ist an einigen Messpunkten nahe der Anlage stark erhöht. Und die Gefahr ist nicht gebannt: Um weitere Explosionen zu verhindern, will Tepco nach japanischen Medienberichten Stickstoff in einen der Meiler leiten.

Ob Speisefische weit draußen im Ozean verstrahlt wurden, weiß man erst in ein paar Monaten, schätzen Fachleute.