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Ungewissheit in der Elfenbeinküste und bei Nachbarn

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Ungewissheit in der Elfenbeinküste und bei Nachbarn

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Selbst wenn bald eine Entscheidung über Laurent Gbagbo fallen sollte, bleibt doch das Schicksal vieler Menschen in der Elfenbeinküste ungewiss, die vor den Auseinandersetzungen auf der Flucht sind.

Man brauche mehr Geld und viel mehr Leute, sagt Valerie Amos, die Nothilfekoordinatorin der UNO: Das höre ja nicht auf, nur weil jetzt über eine politische Lösung verhandelt werde.

Es müsse eine lange Zeit der Aussöhnung geben, sagt Amos weiter: Und Bedarf für Hilfe werde es geben, bis die Menschen sich wieder sicher genug fühlten, um nach Hause zurückzukehren.

Zehntausende sind laut UNO in die Nachbarstaaten geflüchtet, dazu sind Hunderttausende Vertriebene im eigenen Land.

Die UNO sorgt sich dabei besonders um die Stabilität in Liberia: Das Land hat nach schweren Zeiten gerade erst selbst seinen Weg gefunden, muss nun aber schon wieder mit dem Flüchtlingsstrom aus der Elfenbeinküste fertig werden. Mehr als einhundertzwanzigtausend Menschen sind aus dem Nachbarland gekommen.