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Fukushima: Stickstoff gegen Knallgasexplosion

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Fukushima: Stickstoff gegen Knallgasexplosion

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Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima wird seit der Nacht Stickstoff in mehrere Reaktoren eingeleitet. Damit sollen Wasserstoffexplosionen verhindert werden, wie sie sich zu Beginn der Katastrophe ereignet hatten. Die Einleitung von Stickstoff soll sich über mehrere Tage hinziehen.

“Die Wahrscheinlichkeit einer Wasserstoffexplosion ist unter den momentanen Bedingungen nicht sehr wahrscheinlich, aber durch den Stickstoff können wir sie auf nahe Null senken”, begründet Kabinettssekretär Jukio Edano die Maßnahme.

In den Notunterkünften bekochen französische Sterneköche aus Tokio die Erdbeben- und Tsunamiopfer. Weit über 100.000 Menschen sind noch immer obdachlos. 30.000 provisorische Wohnungen sollten in den kommenden Monaten errichtet werden, doch das dürfte kaum ausreichen. Zur Bekämpfung der Folgen der Naturkatastrophe stelle die japanische Notenbank Milliarden Kredite zur Verfügung.