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Lage in der Elfenbeinküste vor der Entscheidung

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Lage in der Elfenbeinküste vor der Entscheidung

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Nur in seiner Residenz in Abidschan kann er noch befehlen: Aber dort will es Laurent Gbabgo offenbar aufs Äußerste ankommen lassen.

Die Truppen des neugewählten Staatspräsidenten Alassane Ouattara scheitern bisher damit, Gbagbo aus seinem Bunker herauszuholen.

Der vor Monaten abgewählte Präsident der Elfenbeinküste klammert sich auch jetzt noch an seinen Posten, da seine Getreuen weitgehend geschlagen sind.

Stundenlange Verhandlungen zwischen beiden Lagern seien gescheitert, sagt Frankreichs Außenminister Alain Juppé; schuld sei Gbagbos Unnachgiebigkeit. Ouattara habe nun neue Angriffe auf den Präsidentenkomplex befohlen, die jetzt im Gange seien.

Die frühere Kolonialmacht Frankreich kümmert sich mit ihren dort stationierten Soldaten weiter um die Sicherheit in Abidschan. Eingreifen will sie aber in die Lage in der Elfenbeinküste nur auf Bitte der UNO, nicht von sich aus.