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Das Kunstwerk als Finderlohn

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Das Kunstwerk als Finderlohn

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Wer im bunten Berliner Kunstbetrieb auffallen möchte, muss sich schon etwas Besonderes ausdenken. Zum Beispiel Kunst gratis unter die Menschen bringen, wie der amerikanische Straßen-Künstler Greg Haberny. Er rief die munteren Berliner zu nächtlichen Schnitzeljagd und versteckte vier seiner Werke in der Stadt. Das Kunstwerk als Finderlohn, ein wirkungsvoller PR-Gag. “Die haben uns schon vor der Galerie aufgelauert und uns verfolgt,” staunt der Künstler.

Auf die Idee mit der Schnitzeljagd kam er, um auf seine Ausstellungseröffnung in der deutschen Hauptstadt aufmerksam zu machen.

Die Kunstwerke wurden um Mitternacht an öffentlichen Orten in der Stadt versteckt. Hinweise gab es auf der Internetseite der Galerie. Die Suchenden waren mitunter schneller als der Künstler. Um so größer war die Freude der glücklichen Finder, die den Schatz nach Hause tragen durften. Greg Haberny’s Bilder haben einen Markt Wert von bis zu 7000 Euro.

Wer an der Schnitzeljagd nicht teilnehmen konnte, aber dennoch das künstlerische Werk von Haberny kennenlernen möchte, darf das ab sofort und bis zum 8. Mai in der Strychnin Gallery in Berlin Friedrichshain.