Eilmeldung

Eilmeldung

Elfenbeinküste: Gbagbo bleibt im Bunker eingekesselt

Sie lesen gerade:

Elfenbeinküste: Gbagbo bleibt im Bunker eingekesselt

Schriftgrösse Aa Aa

Die Lage in der Elfenbeinküste scheint sich langsam zu entspannen. Der ehemalige Staatschef Laurent Gbagbo bleibt im Bunker unter dem Präsidentenpalast eingekesselt, das Viertel rund um den Bunker wurde zum Sperrgebiet erklärt. Unterdessen patrouillieren UN-Soldaten und französische Truppen durch die Straßen von Abidjan. Allerdings gibt es nach wie vor Engpässe bei der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Wasser oder Medikamenten.

Der gewählte Präsident Alassana Ouattara wandte sich in einer Fernsehansprache an die Menschen. Er habe die EU um Aufhebung der Sanktionen ersucht, erklärte er, und: er wolle so schnell wie möglich die öffentliche Sicherheit und die Grundversorgung der Bevölkerung wiederherstellen sowie das Wirtschaftsleben in Gang bringen.

Frankreich hat damit begonnen, seine Staatsbürger aus der Elfenbeinküste auszufliegen. Fast 2000 Franzosen versammelten sich auf einer Militärbasis in Abidjan. Allerdings will Paris nicht von einer Evakuierungsaktion sprechen – man wolle die Menschen auf freiwilliger Basis an sicheren Orten in Abidjan zusammenführen und aus dem Land bringen, hieß es.