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Es geht wieder los - Nachbeben beschädigt weiteres AKW in Japan

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Es geht wieder los - Nachbeben beschädigt weiteres AKW in Japan

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China hat sich nach einem neuen Nachbeben in Japan als erstes Land öffentlich besorgt geäußert über eine radioaktive Belastung und genauere Informationen verlangt. Aus der beim großen Erdbeben vor vier Wochen beschädigten Atomruine Fukushima wird seit fünf Tagen radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik geleitet – weil die Betreiberfirma Tepco nicht weiß, wohin damit.

China sei “natürlich besorgt”, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Hoffentlich halte sich Japan beim Naturschutz an internationales Recht.

Das bisher schwerste Nachbeben, Stärke 7,1, hat Japan in der Nacht zum Freitag erschüttert, vorläufig wurden vier Tote und bis zu 250 Verletzte gezählt.

Und ein weiteres Kernkraftwerk, Onagawa im Nordosten des Landes, das offenbar nicht erdbebensicher ist. In allen drei Reaktoren der Anlage schwappte leicht verstrahltes Wasser aus Abklingbecken für Brennstäbe. An acht Stellen wurden Lecks gefunden.

In Hongkong – Großabnehmer japanischer Nahrungsmittel – werden Importe aus Japan auf Strahlung gestestet, aus fünf Verwaltungsbezirken werden Milch und Essen nicht mehr hereingelassen.

In Japan-Restaurants und bei Fischhändlern brachen die Umsätze trotzdem um bis zu 20 Prozent ein.