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Gbagbo verschanzt sich

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Gbagbo verschanzt sich

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In der Elfenbeinküste weigert sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo nach wie vor, trotz scheinbar aussichtsloser Lage, aufzugeben.

Gbagbo und seine Kämpfer verteidigen die von Einheiten des von der internationalen Staatengemeinschaft anerkannten Wahlsiegers Alassane Ouattara umzingelte Residenz in Abidjan.

Zahlreiche Gbagbo-Kämpfer wurden von Truppen Ouattaras gefangen genommen.

In einer Fernsehansprache sagte Ouattara, das westafrikanische Land befinde sich in

einer schweren Krise “wegen der Weigerung des Amtsinhabers Laurent Gbagbos und seines Teams, das Wahlergebnis anzuerkennen.”

“Der Konflikt wird sich auflösen” sagte er mit Blick auf den Belagerungsring seiner Truppen um Gbagbos Residenz.

Dieser weigert sich seit seiner Wahlniederlage im November vergangenen Jahres, die Macht an Ouattara zu übergeben.

In Abidjan operierende französische Einheiten halfen derweil bei der Evakuierung mehrerer Botschaften, die teils unter massiven Beschuss geraten waren.

Gbagbo kann sich nach Einschätzung französischer Militärexperten derzeit auf noch etwa 1000 Kämpfer stützen.