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Neue schwere Erdstöße

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Neue schwere Erdstöße

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In Japan sind kurz vor Mitternacht japanischer Ortszeit bei einem schweren Nachbeben zwei Menschen getötet und bis zu 100 weitere verletzt worden.
 
Das Nachbeben ereignete, dessen Stärke nach
mehrfachen Korrekturen mit 7,4 angegeben wurde, löste zahlreiche Brände aus und sorgte in der Stadt Sendai für mehrere Lecks im Gasversorgungsnetz.
 
Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte in einer Tiefe von etwa 40 Kilometern in der Präfektur Miyagi, 66 Kilometer
östlich von Sendai, das bereits bei der Katastrophe am 11. März verwüstet worden war.
 
Die Hauptstadt Tokio ist rund 330 Kilometer
entfernt. Eine Tsunami-Warnung wurde schon eine Stunde nach dem Beben aufgehoben. Die Menschen gingen wieder ihrem Alltag nach, so wie dieser Mann:“Ich habe vor ganz normal zur Arbeit zu gehen. Obwohl ich mir vorstellen könnte, das es damit vielleicht einige Schwierigkeiten gibt.”
 
Im Katastrophenreaktor Fukushima habe es durch das Nachbeben keine neuen Schäden gegeben, wie der Betreiber Tepco mitteilte. Dort bemühten sich
Arbeiter weiter, mit verschiedensten Mitteln einen drohenden Super-GAU zu verhindern.