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Patt in Libyen ?

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Patt in Libyen ?

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Nato-Kampfflugzeuge haben in Libyen zum zweiten Mal innerhalb einer Woche versehentlich Anti-Gaddafi-Kräfte bombardiert. Mehr als zehn Rebellen starben bei dem Angriff auf einen Fahrzeug-Konvoi.

Er sei unerlaubt in eine Sperrzone zwischen

Adschdabija und Al-Brega gefahren, so Aufständische.

Am vergangenen Freitag waren 13 Rebellen durch Nato-Beschuss ums Leben gekommen, nachdem sie mit einem Luftabwehrgeschütz aus Freude über die herannahenden Nato-Flugzeuge in die Luft geschossen hatten.

Die Nato erklärte, der jüngste Zwischenfall werde geprüft. Die Lage in dem Gebiet sei unklar und fließend.

Nach sieben Wochen nähere sich der Aufstand in Libyen einem Patt mit den Gaddafi-Truppen, zitiert die Nachrichten-Agentur Reuters einen ranghohen US-General.

Deutschland, das sich an den Militäraktionen der Nato nicht beteiligt, signalisierte neuerdings die Bereitschaft, bei der militärischen Absicherung von Hilfsaktionen für die libysche Bevölkerung zu mitzumachen.

Während im umkämpften Brega Gaddafi-Unterstützer jubeln, ist Misrata von Gaddafi-Treuen eingeschlossen, Adschdabija, offenbar in Hand der Rebellen, ist nach Augenzeugenberichten nahezu menschenleer. Auch um die Bevòlkerung von Zintan macht sich UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon Sorgen.