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Gaddafi zeigt sich - Rotes Kreuz hilft

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Gaddafi zeigt sich - Rotes Kreuz hilft

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Er ist noch da: Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi beim Besuch einer Schule in der Hauptstadt Tripolis. Der Staatschef gibt sich auf den als aktuell ausgegebenen Bildern des Staatsfernsehens unbeschwert, strahlt Zuversicht aus – und das wohl nicht ganz zu Unrecht: Immer mehr internationale Beobachter zweifeln daran, dass der Aufstand gegen ihn und sein Regime am Ende wirklich Erfolg haben wird. Währenddessen gehen die Kämpfe im Land weiter. Besonders heftig waren die Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern Gaddafis erneut auf der Strecke zwischen Adschdabija und Brega.

Laut Agenturmeldungen beschossen Gaddafi-Truppen heute Rebellenposten vor Adschdabijah, nachdem es den Aufständischen am frühen Morgen kurz gelungen war, Boden zu gewinnen. Leidtragend wie in jedem Krieg: die Zivilbevölkerung. Die EU will eigenen Angaben nach kommende Woche über einen militärischen Einsatz zum Schutz der Zivilisten beraten. Internationale Hilfsorganisationen sind derweil schon vor Ort. Während die Stadt Misrata weiter von Gaddafis Truppen belagert wird, legte jetzt ein Schiff des Internationalen Roten Kreuzes hier an, wie eine Sprecherin der Organisation bestätigte.

In der umkämpften Stadt sind Medizin und Lebensmittel, aber auch Wasser und Strom äußerst knapp.