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Genug zu Essen an Bord? Russland feiert Gagarins historischen Raumflug

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Genug zu Essen an Bord? Russland feiert Gagarins historischen Raumflug

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Kurz vor dem 50. Jahrestag des ersten bemannten Raumflugs haben in Moskau schon einmal die Kinder Juri Gagarin gefeiert. Das Moskauer Kosmonauten-Museum zeigt zum Jubiläum eine neue Ausstellung, das Fernsehen stimmte mit Weltraumsendungen auf die Feiern ein – und der Kreml gab bisher geheime Dokumente zum Tod Gagarins heraus.

Am 12. April 1961 flog er als erster Mensch 108 Minuten lang im All und wurde zum Held der Sowjetunion, die damit den Wettlauf mit den USA gewonnen hatte.

Den jetzt veröffentlichten Geheimdokumenten zufolge ging es kurz vor dem Start ums Essen: Der Raketenkonstrukteur Sergej Koroljow, der Vater der sowjetischen Raumfahrt, erklärte Gagarin über Funk, was er an Essbarem an Bord habe.

Gagarins Tod sieben Jahre später blieb lange mysteriös. Laut den jüngsten Veröffentlichungen des Kremls wich er 1968 als Testpilot einer Militärmaschine vermutlich einer Wettersonde aus.