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Einen Monat nach dem Beben: Japan trauert

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Einen Monat nach dem Beben: Japan trauert

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Mit einer Schweigeminute haben Helfer und Opfer in Japan des schweren Erdbebens vor genau einem Monat gedacht. In der betroffenen Region wie auch im Rest des Landes fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Ein Regierungssprecher erklärte, man werde alles tun, um den Überlebenden zu helfen und die Krise um das AKW Fukushima zu beenden.

Denn die Atomkatastrophe ist noch lang nicht ausgestanden. Vor einem Monat gab es die erste Explosion im Reaktor 1 des Kernkraftwerks; seither versuchen Techniker, einen Super-GAU zu verhindern. Die Sperrzone um Fukushima soll nun von 20 auf 30 Kilometer ausgeweitet werden. 70.000 Menschen können womöglich nie mehr in ihre Häuser zurück. Gleichzeitig hieß es aus Tokio, das Risiko, dass noch mehr Radioaktivität entweichen könne, werde langsam geringer.

Das Erdbeben und der anschließende Tsunami hatten zahlreiche Städte und Dörfer verwüstet. Rund 25.000 Menschen wurden getötet, tausende Leichen konnten bis heute nicht gefunden werden. Die Kosten der Katastrophe schätzt die Regierung in Tokio auf mehr als 200 Milliarden Euro.