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Erste Behelfsunterkünfte in Japan

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Erste Behelfsunterkünfte in Japan

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Einen Monat nach dem verheerenden Erdbeben ziehen in der zerstörten Region Miyagi die ersten Familien in Behelfsunterkünfte ein. Per Lotterie wurden diejenigen ausgelost, die vorübergehend hier leben dürfen, 36 Familien waren es zunächst in Rikuzentakata. Der 80-jährige Sakai Sasaki ist einer von ihnen: “Ich weiss nicht, was die Zukunft bringt”, sagt er, “aber wir bleiben optimistisch. Innerhalb von zwei Jahren wollen wir ein kleines Haus bauen, ich war Schreiner. Meine Enkel wollen mir helfen, also werde ich selbst ein kleines Haus bauen.” Weitere 1800 Familien warten darauf, zunächst in eine der Notunterkünfte einziehen zu können. 400 hat die Stadtverwaltung bisher errichten lassen, das japanische Rote Kreuz stellte den Hausrat zur Verfügung.