Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Wieder heftige Gefechte in Abidjan


Elfenbeinküste

Wieder heftige Gefechte in Abidjan

Die Kämpfe in der Elfenbeinküste nehmen kein Ende. Hubschrauber der Vereinten Nationen und Frankreichs griffen die Truppen des abgewählten Staatschefs Laurent Gbagbo in Abidjan an. Augenzeugen berichteten zudem von heftigen Gefechten zwischen Gbagbos Soldaten und Truppen des gewählten Staatschefs Alassane Ouattara. Bei den Kämpfen wurden offenbar nicht nur Schusswaffen, sondern auch schwere Artillerie eingesetzt. Sie konzentrierten sich vor allem auf das Gebiet rund um Gbagbos Residenz. Ob sich Gbagbo selbst immer noch im Bunker unter dem Präsidentenpalast befindet, ist unklar.

Die Bevölkerung Abidjans ist von den andauernden Kämpfen zermürbt. “Gbagbos Soldaten finden einen”, erzählt ein Bewohner der Stadt, “sie fragen, woher man kommt und wenn man nicht zu ihrem Clan gehört, töten sie einen.” Französische Medien berichteten, dass Gbagbo inzwischen auch von Elitesoldaten aus Angola unterstützt werden soll. Der abgewählte Präsident versucht seit November, sich mit Gewalt an der Macht zu halten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Erste Behelfsunterkünfte in Japan