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Gaddafitruppen mit Guerilla-Taktik

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Gaddafitruppen mit Guerilla-Taktik

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Der afrikanische Friedensplan ist vom Tisch, ein Ende im Libyen-Konflikt nicht in Sicht.
 
Die Schlacht um die von Rebellen gehaltene Stadt Aschdabiya etwa geht in den dritten Monat, es ist eine Schlacht um eine weitgehend leere Stadt – die meisten der 150’000 Einwohner sind längst geflüchtet.
 
Augenzeugen berichteten, Gaddafi-Truppen breiteten sich in der Stadt aus, die Hauptstrasse sei umkämpft. Die Angreifer hätten Maschinengewehre und Granatwerfer.
 
Aschdabiya ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Ölhafen Brega im Süden und der Rebellenhochburg Bengasi im Norden.
 
Beim grössten Vorstoß auf Oppositions-Terrain seit Beginn der internationalen Luftangriffe nutzen Gaddafitruppen Guerilla-Taktiken, berichten Augenzeugen.
 
Kleineren Kampfeinheiten griffen Konvois der Oppositionellen ausserhalb der Stadt an. Mit schwerer Artillerie feuerten Soldaten auf Stellungen der Aufständischen. Wenn die Gegenwehr erlahme,
rückten Regierungstruppen gegen die Stadt vor – in Zivilfahrzeugen.
 
Die Nato habe im Südwesten des Landes unter anderem auch den Stadtrand von Kekla bombardiert, so das Staatsfernsehen. Die Stadt ist unter Kontrolle der Rebellen.