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Auf den Tag genau... Abraham Lincoln erschossen

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Auf den Tag genau... Abraham Lincoln erschossen

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Auf den Tag genau vor 150 Jahren – am 14. April 1865 – wurde US-Präsident Abraham Lincoln bei einer Aufführung des Schauspiels OUR AMERICAN COUSIN von Tom Taylor im Ford’s Theater in Washington erschossen. Sein Mörder, der Schauspieler John Wikes Booth, war ein fanatischer Anhänger der Südstaaten, die im Begriff waren, den Sezessionskrieg zu verlieren. Booth machte bei einer Verschwörung mit und glaubte, durch die Ermordung des Präsidenten und anderer Regierungsmitglieder den Bürgerkrieg gegen die Nordstaaten, die wie Lincoln für die Abschaffung der Sklaverei eintraten, gewinnen zu können. Der Schauspieler stürmte in Lincolns Loge, streckte ihn durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe nieder und floh über die Bühne. Doch Booth wurde verfolgt und zwölf Tage später bei einem Schusswechsel getötet.
Abraham Lincoln gilt als einer der bedeutendsten der 44 Präsidenten der USA. 1863 hatte er die Sklaverei abgeschafft. Das Lincoln Memorial ehrt ihn an der National Mall in Washington DC.

Am 14. April geboren wurden Fürstin Marie von und zu Liechtenstein (1940), die britische Schauspielerin Julie Christie (1940), der Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken (1935) und der frz. Fotograf Robert Doisneau (1912-1994).